Zu sich selbst zurückzukehren ist essenziell, um den eigenen Weg im Labyrinth von Gesundheit – ob körperlich oder geistig – wiederzufinden.
Nur wenn wir unsere wahre Natur bewohnen, fügen sich die Dinge, erhalten Sinn, und wir können das Leben führen, das wirklich für uns bestimmt ist – Xing und Ming, sozusagen.

In der Art und Weise wie und wo wir im Shiatsu berühren, übermitteln wir zahlreiche subtile Informationen. Natürlich gibt es Technik und Hara – aber ein zentraler Punkt ist: Wenn dein Ki mit dem des anderen in Resonanz tritt, wird diese Resonanz stark von deinem eigenen Glaubenssystem geprägt.

Wenn wir wirklich Vertrauen in die angeborene Fähigkeit des anderen zur Selbstregulation und zur Rückverbindung mit seinem verkörperten Selbst haben, wird unser Shiatsu-Touch genau diese Unterstützung vermitteln.

Wenn wir anderen in unserer Praxis mit Akzeptanz und ohne festen Erwartungshorizont begegnen, bieten wir den Menschen, die wir begleiten, die Möglichkeit, sich gesehen zu fühlen und sich mit dem Leben zu verbinden – aus einem sicheren inneren Raum heraus: einem vollständig verkörperten Selbst, eingebettet in ein komplexes Netz von Lebenserfahrungen und in Beziehung zu allen anderen verkörperten Persönlichkeiten.

In diesem Workshop lade ich euch ein, euren Zugang zu einer Shiatsu-Sitzung zu hinterfragen – mit dem Vorschlag, jede Absicht durch Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu ersetzen.

Mit einfachen Übungen zur verkörperten Achtsamkeit und gezieltem Einsatz von Clean Language werden wir die Qualität unserer Berührung verfeinern – mit einem besonderen Fokus auf bewusste Präsenz.

Daraus ergibt sich ein natürlicher Einstieg in das Sei-Ki, und ganz sicher wird auch Katsugen nicht fehlen – jenes spontane Lebensprinzip, das vielleicht am besten unsere angeborene Fähigkeit zur Selbstregulation verkörpert.

GILL HALL

Gill ist leidenschaftlich in allem, was sie tut – aber Shiatsu und Sei-Ki haben bei ihr eindeutig den ersten Platz eingenommen.

Sie praktiziert seit über 25 Jahren, unterrichtet und begleitet Menschen in ihrer Praxis. Ihre Shiatsu-Ausbildung begann sie in Madrid, setzte sie am Shiatsu College fort und arbeitete anschließend mit Akinobu Kishi Sensei.

Heute ist sie Leiterin der Ameba-Shiatsu-Schule in Madrid, gibt Workshops in ganz Spanien und seit einigen Jahren auch in Deutschland.

Ihre formale Ausbildung als Übersetzerin hat sie in den Dienst der lokalen Shiatsu-Community gestellt und zahlreiche Lehrer:innen und Weiterbildungen in Spanien übersetzt.

Unzählige Ideen zum Shiatsu sind durch ihren Kopf und Körper geflossen und haben ein reiches inneres Prisma entstehen lassen, durch das sie ihren eigenen Weg gefunden hat – authentisch sie selbst zu sein, und genau das prägt ihre Arbeit zutiefst.