Die Stärken und das wahre Wesen eines Menschen unterstützen
JÜRGEN WESTHOFF
Was mir direkt einfällt bei dem Thema „Shiatsu unterstützt das Leben“ sind Stärken und Schönheit eines Menschen, seiner wahrhaftiger Wesenskern und unsere Kraftquellen, die Ressourcen, die uns nähren.
Meist wird uns ein Anliegen in Form einer Beschwerde oder eines Problems entgegengebracht: oft der Anlass für eine Behandlungsanfrage. Der Blick dahinter ist sehr lohnend. Sich zu sehr auf das „Problem“ zu fokussieren läßt einen Menschen oft schrumpfen, hält ihn gefangen in dieser Identifiktion mit dem was nicht „funktioniert“. Wie finden wir zusammen einen Weg in den Kontakt mit Kraft und Schönheit zu kommen?
Was mich in erster Linie interessiert: was ist der Weg dieses Menschen? Wohin möchte sie oder er? Erlebt dieser Mensch das als Lebensaufgabe? Oder eher als Sehnsucht, als Wunsch, oder etwas hinter sich lassen zu können? Und welche Aufgabe haben dabei diese scheinbaren Hindernisse, wie Beschwerden oder Schmerzen? Gemeinsam diesen Weg auszuloten führt direkt zum wahren Wesen eines Menschen. Und das stellt sich für jeden anders dar.
Wie kommen wir in Kontakt mit dem eigentlichen Wesenskern eines Menschen? Zuerst einmal interessiert mich das als Begleitender auf dem Prozessweg. Nicht für jede/n KlientIn ist das interessant oder verfolgenswert. Mich als Therapeut führt das allerdings innerlich und gibt mir Inspiration für die Prozessbegleitung. Und dazu gehört ein Vertrauen in eine intuitive Führung, und ein genaues Ohr für die Beschreibungen und Worte der KlientInnen, und die Schulung der eigenen Wahrnehmungsorgane.
Die individuellen besonderen Stärken dieses Menschen unterstützen dabei auf seinem Lebensweg. Auch die inneren und äußeren Kraftquellen – unsere Ressourcen. Wie lassen sie sich erahnen, erkennen und mit Shiatsu berühren und fördern? Ständiger Begleiter dabei sind die Wandlungsphasen und die Funktionen der energetischen Organe. Diese erklären viel über die Stärken eines Menschen.
Diesen Fragen möchte ich gerne in einem Workshop und/oder im interaktiven Austausch mit den anderen DozentInnen und TeilnehmerInnen nachgehen. Vor allem gerne praktisch.
